(Un-)Endlichkeit

Im Gegensatz zum Meer ist meine Lebenszeit (und die aller anderen) endlich. Das Meer war lange vor mir da und wird noch lange nach mir da sein. Aus entsprechender Ferne betrachtet, fällt meine Lebenszeit ungefähr so ins Gewicht wie ein Sandkorn am Strand. Während ich morgens also mit dem Weckerklingeln aufstehe und mich im Büro„(Un-)Endlichkeit“ weiterlesen

Fotodialog – eine Bekanntmachung

Schon öfter habe ich mich auf meinem Blog darüber ausgelassen, dass unsere Gesellschaft immer mehr in immer kürzerer Zeit konsumiert. Konsum jeglicher Art übrigens. Die Welt scheint sich schneller und schneller zu drehen. Neuigkeiten verdienen kaum noch diesen Begriff, denn sie veralten zu schnell. So ziemlich alles und jeder ist permant verfügbar. Abschalten? Lieber nicht.„Fotodialog – eine Bekanntmachung“ weiterlesen

Regenbogenhyazinthen

Die ersten Frühlingsboten zeigen sich und natürlich möchte auch ich es nicht versäumen mich in die Reihe der Blümchenzeigenden einzureihen. Wer mag keine Blumen? Sie sind bunt, sie duften herrlich (leider nicht immer), sie sind perfekt – jede Blüte für sich. Ihr einziger Zweck ist das Blühen und somit Sichern des Fortbestandes. Entweder des eigenen„Regenbogenhyazinthen“ weiterlesen

kreativ sein

Kreativ. Ein großes Wort, von dem jeder seine eigene Vorstellung hat. Die offizielle Version des Dudens bezeichnet kreativ als schöpferisch, Ideen habend und diese gestalterisch verwirklichend. Schöpferkraft – das ist auch meine Vorstellung von Kreativität. Ideen haben und Neues erschaffen. Die letzten Wochen war ich – entgegen dieser Überzeugung – jedoch völlig unkreativ. Ich hatte„kreativ sein“ weiterlesen

Perfektion

Die heutigen Fotos wollte ich schon vor einer Weile zeigen, aber ich hatte nicht den richtigen Begleittext dazu. Aber dann, in der morgendlichen Stille des 2. Advents, habe ich eine Anregung gefunden. Eigentlich hat es mich gefunden: in einem Kommentar zu einem Blogpost von Kunograph schreibt frauheldin, dass man im Internet die perfekte Version von„Perfektion“ weiterlesen

Die Fotografie versinkt im Massengrab?

Die NZZ hat diesen Artikel veröffentlicht: Das Ende einer Kunstgattung – Die Fotografie versinkt im Massengrab. Beim ersten Durchlesen war ich irritiert, empört und irgendwie auch beleidigt. Beim zweiten Durchlesen stellte ich fest, dass ich eine Ansicht der Autorin tatsächlich auch teile (aber zu einem anderen Schluß komme als sie). Ich habe mich ja selbst„Die Fotografie versinkt im Massengrab?“ weiterlesen

Atempause … und Wiedersehen

Ich hatte nun eine lange Auszeit – von meinem Blog und ebenso von den Blogs anderer, die ich immer gern lese. Dieser eine Monat kommt mir gefühlt wie eine Ewigkeit vor. Und der Wiedereinstieg gestaltet sich schwierig. Wie in jeder Beziehung ist der erste Kontakt nach einer längeren Phase des Schweigens meistens nicht leicht (wobei„Atempause … und Wiedersehen“ weiterlesen

out of memory

Wenn ihr alle eure Fotos verlieren würdet (Festplattencrash z. B.), würdet ihr sie dann vermissen? Ja, vermutlich. Aber: an wie viele würdet ihr euch erinnern, um sie zu vermissen? In digitalen Zeiten mit preiswerten Speichermedien werden Fotos ohne Ende gemacht. Es wird gesehen, aber wenig bewußt wahrgenommen. Ich habe neulich den Artikel einer Journalistin gelesen,„out of memory“ weiterlesen

Herbstzeit

Nun ist der Herbst da und der Sommer unwiderbringlich gegangen. Zumindest für die nächsten Wochen. Während die ersten Herbsttage noch sehr sonnig und golden waren, wird es nun zunehmend grauer und regnerischer. Jetzt kommt wieder die Zeit des Vitamin-D-Mangels. Und die Zeit sich intensiver mit digitaler Bildbearbeitung und Fotoverwaltung/-sortierung zu beschäftigen – ich nehme mir„Herbstzeit“ weiterlesen