Regenbogenhyazinthen

Die ersten Frühlingsboten zeigen sich und natürlich möchte auch ich es nicht versäumen mich in die Reihe der Blümchenzeigenden einzureihen. Wer mag keine Blumen? Sie sind bunt, sie duften herrlich (leider nicht immer), sie sind perfekt – jede Blüte für sich. Ihr einziger Zweck ist das Blühen und somit Sichern des Fortbestandes. Entweder des eigenen und/oder den anderer.

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Ich habe in meinen Jahren der aktiven Fotografie schon viele wunderschöne Blüten und Blumen fotografiert. Aber für diese Hyazinthen sollte etwas „Besonderes“ bzw. Anderes her. Ohne konkrete Vorstellung wollte ich sie gern abstrakter und nicht so offensichtlich abbilden. Mir gefällt generell ein abstrakter und mitunter auch verfremdeter Blick auf alltägliche Dinge. Oder in diesem Fall Blumen.

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Mein Versuch mit den Makrozwischenringen überzeugte mich nicht. Auch ohne konkrete Vorstellung hatte ich mir die Fotos jedenfalls nicht so vorgestellt. Aber ein verfremdeter Eindruck durch Lichtbrechung und mit Spektralfarben war genau das, was ich anstrebte, wie ich schnell feststellte.

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Alles in allem habe ich nicht länger als 30 min experimentiert. Dann hatte ich die Fotos, die ich haben wollte. Ein gutes Gefühl. Mitunter kann die Fotografie einfach und unkompliziert sein.

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Je nach Lichteinfall (hinter den Hyazinthen) erscheinen die Spektralfarben stärker oder auch ganz schwach und kaum wahrnehmbar. Ich mag beide Varianten – alle hier gezeigten Fotos (mit Ausnahme des Fotos von der Kamera natürlich) ergeben für mich eine komplette Miniserie.

Für die interessierten Leser: Die Effekte und die Lichtbrechung sind ganz einfach zu erzielen. Ich habe vor einer Weile mal versucht mit einem Prisma die Spektralfarben in meine Fotos einzuarbeiten, war aber nicht zufrieden und fand das eher umständlich. Die Ergebnisse waren schlecht. Wie es der Zufall will, gab es in der vorletzten Kwerbox ein Regenbogenauge, dass sich wunderbar vor mein 50mm Objektiv kleben läßt. Nicht hübsch, aber simple enough und effektiv.

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Hier gibt es noch mehr Erklärungen und Ideen zum Regenbogenauge (und zum restlichen Inhalt der kwerbox 9): kwerfeldein.

Annett

23 Kommentare zu „Regenbogenhyazinthen

  1. Für mich das vorletzte Foto einfach genial und mir gefälllt dieses am besten. Guter Tipp mit dem Regenbogenauge . Manchmal sind gewisse Dinge einfach und unkompliziert oder evtl. viel Geld auszugeben für einen Filter !!!! Also mir gefällt es und ist mal was anders !!!!

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    1. Ja! Manchmal ist es so einfach und preiswert 😉. Mein Favorit in dieser Serie ist übrigens auch das Vorletzte – da gefällt mir alles dran.

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      1. dann haben wir den gleichen Geschmack !!!!

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  2. Schön experimentiert und wunderschönes Ergebnis.
    LG Franz

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  3. Experimente sind immer lehrreich. Gefällt mir.

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  4. Liebe Annett, da hast du ja was Interessantes gezaubert! Und obwohl du dich unter die „Blümchenzeigenden“ einreihst, zeigst du sie mal ganz anders – sehr schöne Idee! Und 30 Minuten entschleunigen und experimentieren finde ich schon viel;-)… … Seit ein paar Tagen überlege ich auch mal endlich mit der Kamera durch den Garten zu streifen und Frühlingsboten zu fotografieren, aber ich scheue mich noch, weil ich keine so rechte Idee habe und mich sorge, dass ich nur „Masse“ statt Klasse „knipse… … mal sehen, was mit mir und der Kamera passiert, wenn die Sonne wiederkommt – oder der Regen tropft… deine Fotos machen auf jeden Fall Lust! 😉 LG

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    1. Vielen Dank, Heidi. Deine Gedanken kann ich nur gut nachvollziehen. Aber irgendwann kommt die Sonne und Deine Freude am Fotografieren 😃

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  5. Momentjägerin 11/04/2018 — 16:15

    Dieses Regenbogenauge habe ich auch da, ebenfalls von Kwerbox, damit was zu machen habe ich bis jetzt noch nicht.
    Das 1. Bild gefällt mir besser.
    Viele Grüße, Caro

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    1. Danke 😃. Hast Du Deinen Regenbogen auch aus der kwerbox?

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      1. Momentjägerin 11/04/2018 — 20:16

        Ja, auch aus der kwerbox, morgen probiere ich das mal aus, ich hatte das glatt vergessen, bis ich dein Beitrag sah, fiel es mir ein, dass ich auch das Regenbogenauge habe.

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        1. Ja mach mal. Macht durchaus Spaß. 😃 Und ich würde es toll finden Deine Ideen und Fotos zu sehen. 😉

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          1. Momentjägerin 11/04/2018 — 20:21

            Die Fotos werde ich posten 🙂

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  6. Coole Idee, mir gefallen die Effekte! Bin mir sicher, dass sowas auch in anderen Bereichen der Fotografie gut funktionieren könnte 😉 Ich mag das!!

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    1. Danke, Markus. Ganz sicher lässt sich die Folie auch in anderen fotografischen Bereichen anwenden und interessante Ergebnisse erzielen. 😉 Es gibt ja auch andere Multispektralfolie habe ich inzwischen gesehen … spannend … ☺️

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      1. ich werd das beobachten 😉

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  7. das ist ja ein interessanter effekt, den sehe ich heute zum ersten mal! coole idee!
    blumen mag ich, allerdings lieber dort wo sie wachsen und nicht im glas. zumindest nicht bei mir daheim, da verwelken sie immer so schnell und tun mir furchtbar leid.

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    1. Danke, Paleica. Jaaaa, die Sache mit dem Glas …. 🤗 Im Garten hätte ich das nicht so hinbekommen, da habe ich … improvisiert. 😉

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