look down – a beginning

Seit einigen Jahren ändern Smartphones Taschencomputer unser Leben grundlegend. Es ging so rasend schnell und scheinbar ist der Alltag ohne so einen ständigen Begleiter heute nicht mehr zu bewältigen. Erstaunlich (aber auch erschreckend) worauf die alles Wirkung und Einfluss haben. Nun ja, das ist soweit nichts Neues. Interessant war ein Gespräch zwischen kuhnograh und Manni über die Vermutung, dass demnächst (in 100 Jahren oder so) unser Hals einen 90° Winkel haben wird (aufgrund der ständigen Smartphonenutzung). Ich hoffe inständig nicht, aber ausschließen kann ich es nicht. Die Menschheit hat sich schon immer angepaßt. Fraglich nur, ob uns die Taschencomputer lang genug erhalten bleiben werden bis unsere Genetik sich angepaßt hat. Natürlich ist das nicht ganz ernst gemeint, aber es ist schon erstaunlich, wie viele Menschen ständig nach unten schauen und dennoch nichts sehen.

Ich dagegen habe entdeckt, wie spannend der Boden ist über den wir uns bewegen. Zumindest kann er spannend sein. In sorgfältig gewählten Ausschnitten. Aber kaum jemand nimmt den Boden wahr, weil der Taschencomputer die Sicht versperrt. Ich dagegen finde es herausfordernd den Boden zu fotografieren und aus den Fotos Collagen zusammenzustellen. Ich habe einige Ideen und sammle Fotos, aber den ersten Entwurf einer solchen möglichen Collage habe ich fertiggestellt. Es gibt so unendlich viele Möglichkeiten, ist zwanglos und macht kreativ. Und ich mag natürlich die vielen grafischen Bilder die entstehen und die in Serie zusammen viel interessanter sind, aber dennoch auch allein funktionieren. only master

Annett