Den Wald vor lauter Bäumen nicht sehen

Fotografisch ist bei mir gerade sehr wenig los. Ich habe lauter Ideen, aber kriege sie nicht umgesetzt. Entweder ich schaffe es zeitlich nicht oder die Ideen sind wesentlich eindrucksvoller als die fertigen Fotos. Etwas, das mich arg deprimiert und kreativ hemmt. Vielleicht leide ich aber auch an einer Art Foto-Frühjahrs-Müdigkeit? Ist doch nicht ausgeschlossen, dass es so etwas gibt, oder?

Bis es also bei mir mit dem selber Fotografieren wieder besser funktioniert, vertreibe ich mir die Zeit mit dem lesenswerten Buch „Der rote Faden: Eigene Fotoprojekte konzipieren und verwirklichen“ von Meike Fischer. Es ist kurzweilig sowie informativ geschrieben und bietet natürlich auch etliche Fotoideen zur Umsetzung an. Angetan haben es mir Sachen, wie Fotoserien, Bildpaare und Triptychons (das fotografische, nicht das ursprüngliche, religiöse Triptychon). Und weil ich also gerade aktuell nichts Anständiges vor die Linse bekomme, durchstöbere ich mein Archiv nach geeigneten Fotos für Fotoserien, Bildpaare und Triptychons. Aber da es draußen nun endlich Frühling wird, zieht es mich natürlich auch raus in die Sonne (Vitamin D Mangel beseitigen) und in die endlich wieder erwachende Natur.

Ich gehe nicht oft und auch nicht sonderlich gern in den Wald. Vermutlich liegt das an der fehlenden Fernsicht. Und ich finde Wälder auch als Fotomotiv nicht besonders spannend (im Gegensatz zu Bäumen, die finde ich fotografisch sehr wohl spannend). Aber manchmal ist es halt doch wunderschön im Wald – freundlich, ruhig, friedlich, belebend, zauberhaft und dann bin ich dankbar dagewesen zu sein. Fehlen nur die kleinen Waldfeen. Oder sind es Waldelfen?

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Annett