12 magische Mottos -Magischer Minimalismus

Paleica hat diesen Monat ein Thema gewählt, dass mich bisher mehr in Bezug auf Wohnen und Konsum interessiert hat. Für jeden sind wohl andere Dinge minimalistisch. Für mich bedeutet Minimalismus vor allem Freiraum, Ruhe, wenig Ablenkung und somit ganz viel Platz für neue „Dinge“, wie Gedanken, Interpretationen, Kreativität, Ideen. Und wie münze ich das auf die Fotografie um?

Ich habe es zunächst in der Stadt am Bahnhof probiert. Das hat nur semigut funktioniert. Zum Einen, weil ich am Bahnhof ein anderes fotografisches Ziel verfolge und ich das nur schwer beseite schieben konnte. Und zum Anderen liegt es in der Sache der Natur – es gibt ausgesprochen wenig Freiraum im/am Bahnhof und am/im Zug dann noch viel weniger. Und so war meine Mission auch nicht sehr ergiebig:

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Mir gefallen die Fotos, aber ich bin mir nicht sicher, ob sie mir auch minimalistisch genug sind. Ich habe also noch mal in meinem Archiv gestöbert und weitere Fotos gefunden, die ich an anderen Orten und zu anderen Zeiten aufgenommen habe. Aber auch hier denke ich, die könnten noch reduzierter sein. Ich glaube, ein gutes minimalistisches Foto zu machen, erfordert sehr viel Übung.

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Und nun kommt noch ein Foto, da bin ich mir total unsicher. Der Bildaufbau hat etwas minimalistisches. Es hat viiiiiel Himmel, aber dadurch, dass dieser Himmel so viel Struktur und Farbe hat, ist es mir zu unruhig. Eigentlich. Und weil ich so unentschlossen bin, stelle ich es trotzdem erst mal mit ein.

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Annett